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DIE WEGE DER ARBEITERINNEN


 

Ein Wanderweg zur Erkundung der industriellen Anlagen am Bach San Michele

Verlassen Sie den Parkplatz von Prabione, neben via Anita Garibaldi, und gehen Sie Richtung Zentrum. Sobald Sie im Zentrum angekommen sind, werden Sie die Wegbeschreibungen nach dem Weg 204 sehen, der allgemein als Weg der kleinen Brücke bekannt ist („sentiero del Puntešèl”). Gehen Sie das Tal hinunter, vorbei am Mühlenbereich und über die Brücke, die die beiden Seiten der Schlucht verbindet. Gehen Sie dann bergauf bis zur ersten Kreuzung, wo sich der Wald lichtet. Folgen Sie dem Wegweiser 243 nach Cadignano und gehen Sie via XXV Aprile für circa eineinhalb Kilometer entlang, bis Sie Pregasio erreichen.

Wenn Sie die Markuskirche erreicht haben, folgen Sie dem Weg 267 auf der rechten Seite bis zur Eisenbrücke. Von dort aus können Sie entweder weiter in Richtung See und hinauf nach Campione gehen oder auf dem Weg 266 bergauf nach Prabione gehen. Wenn Sie nach Prabione gehen, müssen Sie circa 700 m laufen und werden dann ankommen.

1- DAS GEBIET DER WASSERMÜHLEN

Der Weg 204 gilt als der erste Verkehrsweg der Tignale mit Tremosine verbindet. Das Land im Weiler Mulini wurde traditionell für die Heuernte und die Landwirtschaft benutzt, sowie auch als Weideplatz. Die günstige Lage in der Nähe des Sees trug wesentlich zur Verbreitung von Handwerksbetrieben bei. Obwohl er fast vollständig von der Vegetation bedeckt ist, kann man immer noch das Schleusensystem sehen, das früher die Mühlen zum Mahlen des Getreides antrieb. In der gleichen Gegend gab es auch Schmieden, calchere und giàl, über die wir in den Abschnitten über die Wege 2 und 9 sprechen werden. Der Weg verengt sich gleich nach einer alten Mühle, die heute als Privatwohnung dient. Ein paar hundert Meter weiter erreichen Sie den "Puntešèl" („die kleine Brücke).

2- PUNTEŠÉL (DIE KLEINE BRÜCKE)

Etwa 500 Meter vor der kleinen Brücke (Puntešèl) verengt sich der Weg, wobei Sie das „Dunkle Tal“ betreten. Diese kleine Brücke wirkt atemraubend. Das Bauwerk besteht aus zwei überlagerten Bogen, die die zwei Talseiten über eine tiefe Schlucht (etwa 40 Meter) verbinden. Leider gibt es keine zuverlässigen Quellen, die eine Datierung der Brücke erlauben.

Am Rande der Schlucht liegt eine Steintafel. Sie ist einem Händler von Knöpfen und Nähgarnen gewidmet, der von zwei Räubern ausgeraubt wurde und von ihnen in die Schlucht geworfen wurde.

3- DIE BAUMWOLLSPINNEREI VON CAMPIONE

Die Baumwollspinnerei von Campione wurde durch ein Schleusensystem und Druckstöcken in Gang gesetzt. Im Talboden, an der Kreuzung der Wege 266 und 267, ist das Schleusensystem noch heute zu sehen. Dieses System wurde zum Betrieb der Spindeln und der Maschinen eingesetzt.
Die Arbeitskräfte der Baumwollspinnerei bestanden größtenteils aus Frauen, die aus den Dörfern zwischen Tignale und Tremosine zu Fuß zur Arbeit kamen.
Auf dem Bild sieht man die Arbeiterinnen, die erst nach dem Bau der Straße Gardesana Occidentale 1931 endlich zur Arbeit fahren konnten.

TECHNISCHE EIGENSCHAFTEN

  • Schwierigkeitsgrad: mittel - schwierig
  • Länge: 10,5 Km
  • Höhenunterschied: 700 m
  • Dauer: 4 Stunden
  • Landschaft:  

ANMERKUNGEN

Die kleine Brücke ist nicht mit Schutzgeländer ausgestattet, bitte aufpassen.

 

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