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BEFESTIGTE BERGSPITZEN: CIMA TIGNALGA


 

Ein Wanderweg durch die unterirdischen Verteidigungsanlagen von Tignale: Natone, Cima Tignalga und Puria di Tignale

Parken Sie das Auto im Ca di Natone, neben dem Kapitel und dem Säulenstumpf auf der Strada Provinciale 38. Das Denkmal weist auf das Gebiet entlang der Strada Provinciale 38 hin, das während des Ersten Weltkriegs von der 1. Armee bewacht wurde. Nehmen Sie den Weg 257, fahren Sie durch das Tignalga-Tal, hinauf zum Scarpapè-Pass und folgen Sie dann dem Weg 261 bis zum Passo della Puria. Nehmen Sie nun den Weg 254 nach Cima Tignalga, und genießen Sie dort den wunderschönen Ausblick. Gehen Sie den Weg 254 bergab und dann am Gipfel des Monte Casarole vorbei, bis Sie Campiglio und die Strada Provinciale 38 erreichen. Halten Sie sich rechts auf der Strada Provinciale 38 und Sie gelangen nach ca. 1,5 Kilometern wieder zum Ausgangspunkt.

1- DIE “TIGNALGA” STRAßE

Die Straße Gardola-Prabione-Vesio wurde während des Ersten Weltkriegs von der italienischen Armee befahrbar gemacht, um Nachschub von der Front in Richtung Ledrotal, damals österreichisch-ungarisches Gebiet, zu ermöglichen. Cà di Natone und das Gebiet herum wurden von der italienischen Heeresleitung ausgewählt, um dort eine Sperrlinie zu errichten. Diese diente als Verteidigung gegen österreichisch-ungarische Angriffe, die durch die Gebirgspässe Passo Tremalzo und Passo Nota vorkommen konnten. Hier wurde in einer gepanzerten Höhle eine unterirdische Verteidigungsanlage mit Kanonen gebaut. In der Nähe befanden sich ebenfalls eine Kontrollstelle und Artilleriestellung.

2- DIE ERRICHTUNG DER ZWEITEN SPERRLINIE

Das Gebiet an der nördlichen Grenze des Parco Alto Garda Bresciano wurde während des Ersten Weltkriegs stark befestigt. Ein dichtes Verkehrsnetz wurde angelegt, das aus Straßen, Rochadepfaden, Gräben, Unterständen und Felsstellungen bestand. Heute gehören viele dieser Routen dem „Wanderkulturerbes“ von Tignale. Beispiele dafür sind die Wege 254, 257 und der Karrenweg nach Cima Piemp. Der Karrenweg erstreckt sich bis zum Gebirgspass Passo d’Ere, und zweigt in Richtung Passo Puria und Bocca Paolone ab. Von der Wallfahrtskirche in Montecastello führt der Weg bis zum Monte Cas.
Die erste Verteidigungslinie gegen drohende feindliche Angriffe begann an der heutigen Grenze zum Trentino. Diese erstreckte sich vom Gebirgspass Passo Tremalzo bis zum Passo Nota und Passo Rocchetta.
Um Tignale wurden zahlreiche Verteidigungsanlagen errichtet, die Teil der zweiten hinteren Verteidigungslinie waren. Sie dienten dazu, das Tal von San Michele und Tignalga zu überwachen. Diese Anlagen wurden kaum für militärische Zwecke genutzt. Trotzdem bezeugen Sie noch heute den großen Arbeitseinsatz, der erforderlich war, um das Gebiet vor einem möglichen Vormarsch der österreichisch-ungarischen Armee zu schützen.

TECHNISCHE EIGENSCHAFTEN

  • Schwierigkeitsgrad: schwierig
  • Länge: 15,2 Km
  • Höhenunterschied: 900 m
  • Dauer: 5 Stunden
  • Landschaft:  
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